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040 _bger
_cGBVCP
041 0 _ager
100 1 _4author.
_aZuckmayer, Carl
240 0 0 _aDes Teufels General
245 0 0 _aDes Teufels General :
_bdrama in drei Akten
250 _a32. Aufl.
260 _aFrankfurt :
_bFischer Taschenbuc,
_cc2016.
300 _a155 S.
490 0 _aFischer-Taschenbücher
_v07019
500 _aLizenz des S.-Fischer-Verl., Frankfurt am Main
520 _aWenn man ein Drama schreibt, das Lebensdeutung versucht, so sind seine Gestalten keine Prinzipienträger, sondern Menschen, die leiden und handeln, ihren Weg suchen oder ihn verfehlen. Man rechnet sich die Handlungsweise seiner Personen nicht aus, wie man einen mathematischen Beweis führt, sondern man stellt sie sich vor, wie sie aus ihrem Wesen und Gesetz heraus sein müssen - bis sie von selber handeln und ihre eignen Entscheidungen fällen, die ihnen der Autor nicht mehr vorschreiben kann. Es ist also nicht so, daß man in der einen Figur das verkörpert, was man für unbedingt gut, in der anderen das, was man für unbedingt schlecht hält. Eine solche Schreibart wird zwar immer wieder von Dogmatikern verlangt oder versucht, aber sie erschafft kein Drama. Man möge sich nun zu Oderbruchs erdichteter Handlungsweise stellen, wie man will: es ergab sich hier aus der inneren Situation, daß der Mensch, der das Gute erstrebt, in seiner Not, in seiner ausweglosen Bedrängnis, das Ungute, die verdammenswerte Tat, nämlich den Mord, noch dazu den Freundesmord, auf sich nehmen muß. Denn in der Hölle gibt es keine Engel, und im Umkreis dieses Stückes herrscht, wie schon sein Titel sagt, die Hölle auf Erden ...
653 _aGerman drama
951 _aLit 273 Zuck 4
_2206
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900 _bHSB Theol. HS Friedensau <Brg 3>
_d!ES-IfS! Lit 273 Zuck 4 /001
999 _c1971
_d1971